Forschung mit rectify
Bei rectify steht nicht nur technologische Innovation im Mittelpunkt – wir verstehen uns auch als aktiver Teil der wissenschaftlichen Gemeinschaft. Unser Ziel ist es, mit modernster Sensorik, fundierter Datenanalyse und tiefem Nutzerverständnis neue Maßstäbe in der Rückengesundheit zu setzen. Als Ausgründung der Technischen Universität Braunschweig bauen wir auf einem interdisziplinären Fundament aus Forschung, Technik und Gesundheitswissenschaften auf. Unsere Sensorik erlaubt erstmals die präzise Erfassung der Wirbelsäulenhaltung im Alltag – ein Bereich, der bislang ein wissenschaftlicher Blindspot ist.
FlexLab Studio
Interaktive Demo
Mit FlexLab Studio stellen wir Forschungseinrichtungen ein leistungsstarkes Analyse-Tool zur Verfügung, das speziell für die Bedürfnisse moderner Studien zur Rückengesundheit entwickelt wurde. Die Software ermöglicht Auswertungen per Drag-and-Drop direkt in der Benutzeroberfläche – alternativ können die Rohdaten im .csv-Format exportiert werden, um tiefgehende individuelle Analysen durchzuführen.
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rectify im Forschungseinsatz an der TU Braunschweig
An der TU Braunschweig kam unser FlexTail-Sensor in einer aktuellen Pilotstudie zum Shotcrete 3D-Betondruck zum wissenschaftlichen Einsatz. Dabei untersuchten die Forscher die psychophysiologische Belastung, die biomechanischen Reaktionen der Wirbelsäule sowie die Produktivität der Arbeiter im Vergleich zum traditionellen Betonguss. Der FlexTail ermöglichte diese Untersuchung, da er als tragbares, hochpräzises System kontinuierlich Daten zur Wirbelsäulenkrümmung sowie zu Beuge- und Rotationsbewegungen direkt im Prozess lieferte. So konnte das Team objektiv nachweisen, dass die robotergestützte Fertigung unbequeme Rückenpositionen um 60 % reduziert und das manuell bewegte Gewicht um 44 % senkt, während die Produktivität gleichzeitig um das Dreifache steigt. Die Ergebnisse unterstreichen das Potenzial unseres Sensors für ergonomische Analysen im Bauwesen, um die Gesundheit der Fachkräfte im Sinne der Industrie 5.0 nachhaltig zu schützen.
Automatische Erkennung täglicher Aktivitäten
Am Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik (PLRI) kam das FlexTail-Sensor in zwei wissenschaftlichen Studien zur automatischen Erkennung menschlicher Alltagsaktivitäten (Human Activity Recognition) zum Einsatz. In der ersten Untersuchung wurde die Klassifizierung von 22 verschiedenen Tätigkeiten analysiert, wobei eine Genauigkeit von bis zu 98 % erreicht wurde. Die zweite Studie verglich die Leistungsfähigkeit des Sensors direkt mit videobasierten Pose-Estimation-Systemen. Das FlexTail ermöglichte diese Untersuchungen, da er als dünner, flexibler Sensorstreifen unauffällig unter der Kleidung getragen wird und präzise 3D-Daten der Wirbelsäulenkrümmung in Echtzeit liefert. Im Vergleich zur Videoanalyse arbeitet das System unabhängig von Kamerawinkeln oder Verdeckungen. Die Ergebnisse belegen, dass der Sensor insbesondere bei sitzenden Tätigkeiten sowie Übergangsbewegungen wie dem Aufstehen präzisere Daten liefert als optische Verfahren. Dies qualifiziert den FlexTail als Werkzeug für das klinische Langzeitmonitoring und die telemedizinische Unterstützung in der Rehabilitation.
Klinische Anwendung: Beweglichkeitsmessung nach Skoliose-OP
In einer biomechanischen Pilotstudie an der Asklepios Paulinen Klinik Wiesbaden wurde unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. med. Wolfgang Marx und Prof. Dr. med. Thomas Niemeyer unser FlexTail-Sensor zur Untersuchung der Wirbelsäulenbeweglichkeit (Range of Motion, ROM) eingesetzt. Die Studie analysierte bei jugendlichen Patienten mit idiopathischer Skoliose die dreidimensionalen Bewegungsumfänge vor und nach einer operativen Korrekturspondylodese. Der FlexTail wurde dabei zur computergestützten Echtzeit-Messung von Flexion, Extension, Lateralflexion sowie Rotation in präzisen Winkelgraden verwendet. Die Ergebnisse dokumentierten unmittelbar nach dem Eingriff eine Reduktion der Gesamtmobilität um rund 60 %. Bei der Nachuntersuchung nach einem Jahr zeigte sich eine Stabilisierung der Beweglichkeit bei einer Reduktion von 34 % gegenüber dem Ausgangswert. Durch die hohe Reproduzierbarkeit der erhobenen Daten diente der Sensor als objektives Instrument für das perioperative Langzeitmonitoring. Diese Untersuchung bestätigt den klinischen Nutzen des FlexTail-Sensors für die Verlaufskontrolle und die Beurteilung des Heilungsprozesses in der Wirbelsäulenchirurgie.
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